COECO COSTA RICA: Eine Verbindung zwischen Wald, Artenvielfalt und Klimawandel
In Costa Rica, einem Land mit unberührten Regenwäldern und einer unglaublichen Artenvielfalt, ist Klimaschutz bislang weder politisch noch gesellschaftlich ein Thema. Dieses Projekt setzt sich zum Ziel, mit Hilfe von Veröffentlichungen, Radiosendungen, Forschungen und Workshops über Klimawandel, Urwald und Artenvielfalt in Costa Rica eine von der Gesellschaft getragene Klimaschutz-Bewegung aufzubauen.
COECO will eine Agenda für den Klimaschutz organisieren und koordinieren, die nicht von den widerstreitenden Eigeninteressen des Staats und einigen Umweltorganisationen beeinflusst ist.
Mit Hilfe bestehender costa-ricanischer Kampagnen wie solche, die nachhaltige Energiemodelle entwickeln, Aktionen gegen Plantagen und Entwaldung durchführen, sich für den Schutz der Biodiversität und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen durch die Gemeinschaften einsetzen, will COECO den Dialog fördern und eine Vernetzung dieser unterschiedlichen Projekte erleichtern. Ein wichtiger Punkt dabei ist, den Bezug zwischen den wachsenden Monokulturen für Bio-Brennstoffe und dem Verlust von Waldflächen und der Artenvielfalt und letztlich dem Klimawandel herzustellen. Die Organisation hofft auch, als Fürsprecher des Klimaschutzes zu agieren, indem sie die gegenwärtige Politik und Gesetzeslage im Land systematisch untersucht mit dem Ziel, das Bewusstsein zu wecken und gesellschaftliche Bündnisse aufzubauen, die sich für den Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung einsetzen.

