ZUFLUCHTSORTE FÜR NACHHALTIGE ALTERNATIVEN
Unterstützung von Gemeinschaften, die durch Gewalt seitens
des Staats oder von Unternehmen bedroht sind
In Kolumbien werden die Interessen transnationaler Konzerne vielfach mit Gewalt durchgesetzt. Staatlich gebilligte paramilitärische Truppen vertreiben Gemeinschaften von ihrem Land, um Platz für Projekte zu schaffen wie etwa Ölförderung in der Region von Arauca und Casanare, Kohlebergbau in der Region von Catatumbo und Palmölanbau entlang der Pazifikküste.
Das Kollektiv Espacio Bristol-Colombia engagiert sich solidarisch für Aktivisten und Gemeinden, die wegen ihres Einsatzes um Landrechte und um Alternativen zur Globalisierung mit Mord oder Gefängnis bedroht werden.
Das Projekt entstand in Partnerschaft mit der Organisation COSPACC, die von vertriebenen Gemeindevorstehern aus Casanare gegründet wurde, die sich gegen die Ölsuche von BP engagierten. Die andauernde Präsenz von BP in der Region hat eine humanitäre und ökologische Krise ausgelöst. Das Projekt verfolgt drei Ziele. Zum einen wird Solidaritätsbegleitung gegeben, um eine internationale Präsenz zu gewährleisten und die Unterdrückung zu verhindern. Zum zweiten werden weitere Freiwillige aus Großbritannien für das Begleitungsprogramm rekrutiert und ausgebildet, und zum dritten werden die heimkehrenden Freiwilligen dabei unterstützt, ihre Erfahrungen einzusetzen, um das Bewusstsein für die Folgen der Ölsuche und von Biokraftstoffen in Kolumbien zu schärfen.„Vielen Dank für die tolle Nachricht. Wir sind begeistert, dass wir unser Projekt jetzt wirklich durchführen können. Auch unsere Partner in Kolumbien sind glücklich, und wir haben den Motor schon angeworfen.“ Espacio

